Was ist OK Lab Stuttgart
Das OK Lab Stuttgart ist Teil des Programms Code for Germany der Open Knowledge Foundation Germany. Ziel des Programms ist es, Entwicklungen im Bereich Transparenz, Open Data und Citizen Science zu fördern. Regionale Gruppen bestehend aus Designern, Entwicklerinnen, Journalisten und Anderen, treffen sich regelmäßig in Labs. Sie entwickeln Apps, die informieren, die Gesellschaft positiv gestalten und unterstützen und die Arbeit von Verwaltungen und Behörden transparenter machen.
Was wir wollen
Das OK Lab Stuttgart widmet sich zur Zeit der Feinstaubmessung. Selbst gebaute Feinstaubmessgeräte werden an Paten im gesamten Stuttgarter Raum vergeben. Die gesammelten Daten werden in Echtzeit auf einer Webseite visualisiert. So wird Feinstaub sichtbar. Weitere Ideen sind immer willkommen.
300 Paten spenden zwischen 30 und 50 Euro, bringen ein Feinstaub-Messgerät außen an ihrer Wohnung/Haus an und verbinden es mit einem W-Lan Anschluss.
Halte dich auf dem Laufenden
Willst du zum Feinstaub-Messprojekt auf dem Laufenden gehalten werden oder interessierst du dich für eine Patenschaft für eines der Messgeräte?
Dann trag dich hier mit deiner E-Mail Adresse ein:
Mach mit!
Das OK Lab Stuttgart trifft sich jeden 4. Dienstag im Monat in der Stadtbibliothek am Mailänderplatz. Interessierte können gerne dazu kommen.
„Stuttgart ist Feinstaub-Hauptstadt. In keiner anderen Stadt wird der erlaubte Grenzwert so oft wie am Neckartor überschritten. Nun soll möglichst flächendeckend gemessen werden.“
Feinstaub in Stuttgart: „Problem sichtbar machen“, SWR, von Philipp Pfäfflin, 19. Mai 2015
„Die Hard- und Softwarebastler des OK Lab Stuttgart wollen 300 Feinstaubmessgeräte herstellen, um die dicke Luft in der Landeshauptstadt zu messen. Mittlerweile kann sich die Gruppe vor Anfragen kaum noch retten. Auch Verkehrsminister Winfried Hermann zeigt Interesse.“
Feine Dosen von Gift, Kontext:Wochenzeitung, von Dietrich Heißenbüttel, 13. Mai 2015
Feinstaub-Daten aus der Vesperbox: Hacker aus Stuttgart wollen mehr als 300 Bürger mit kleinen Messboxen ausrüsten. Sie wollen herausfinden, ob nur die Luft am Neckartor so stark verschmutzt ist.
Hacker wollen Schadstoffe sichtbar machen, Stuttgarter Zeitung, von Jörg Breithut, 07. Mai 2015
„Bereits seit März ist am Stuttgarter Neckartor die Feinstaubmarke geknackt, die doch für das ganze Jahr reichen sollte. Wie aber sieht es am Marienplatz, am Stöckach oder am Pragsattel aus? Eine Gruppe von Soft- und Hardwarebastlern schickt sich an, günstige Messgeräte herzustellen.“
Dicke Luft im Kessel, Kontext:Wochenzeitung, von Dietrich Heißenbüttel, 06. Mai 2015